Detroit. Der verlustreiche US-Autobauer Chrysler hat einen durch einen Zuliefererstreit drohenden kompletten Produktionsstopp vorerst abgewendet. Chrysler einigte sich mit dem US-Teilehersteller Plastech Engineered Products am Dienstag vor Gericht auf die vorläufige Wiederaufnahme der Belieferung. Damit könne auch die in ersten Werken bereits gestoppte Produktion wieder anlaufen, hieß es bei Chrysler. Der Streit mit Plastech vor Gericht geht allerdings weiter.
Der Autobauer hatte Ende vergangener Woche seinen Vertrag mit dem kriselnden Zulieferer Plastech gekündigt. Unmittelbar danach beantragte Plastech vor Gericht Gläubigerschutz. Chrysler forderte die Herausgabe wichtiger Werkzeuge und Maschinen zur weiteren Produktion. Plastech lieferte dem drittgrößten US-Autobauer rund 500 Bauteile.