New York. Die notleidenden US-Autohersteller General Motors (GM) und Chrysler suchen bei ihren Fusionsverhandlungen laut US- Medien weiter unter Hochdruck nach Staatshilfen. Neben erhofften Milliardensummen für das Autogeschäft werde auch für die Finanztochter GMAC staatliche Unterstützung angestrebt. GMAC solle dazu in eine reguläre Bank-Holding umgewandelt werden und Zugang zum US-Rettungspaket für die Finanzbranche erhalten, berichtete das "Wall Street Journal" am Mittwoch.
Die Opel-Mutter GM und Chrysler wären gemeinsam der nach Absatz größte Autohersteller der Welt vor Toyota. Sie schreiben beide hohe Verluste. Früheren Berichten zufolge erwägt die US-Regierung zur Unterstützung der Fusion Hilfen von bis zu zehn Milliarden Dollar in Form von Krediten und womöglich auch als Beteiligung am neuen Konzern. Der Chrysler-Mehrheitseigner Cerberus, ein Finanzinvestor, besitzt bereits 51 Prozent an der einstigen GM-Finanzierungssparte GMAC. Den Rest hält noch GM. (dpa/gem)