Neckarsulm. Hyundai bringt in diesem Jahr sechs neue Modelle auf den deutschen Markt, im Januar 2009 folgt ein weiteres. Laut Deutschland-Chef Werner H. Frey wird die größte Herausforderung sein, „die neuen Modelle nachhaltig im Markt zu platzieren“, denn der Erfolg solle sich nicht auf 2008 beschränken.
Den Anfang macht im Februar die Neuauflage des Kastenwagens H-1. Den Antrieb übernimmt ein 170 PS starker Diesel, ESP gehört zum Serienumfang. Im März folgt das neue Einstiegsmodell i10, das den Atos ablöst. Als Motoren stehen für den 3,57 Meter langen Fünftürer ein 66-PS-Benziner und ein neuer Diesel, der aus 1,1 Liter Hubraum 75 PS schöpft, zur Wahl. Die zwei Ausstattungslinien Classic und Style können jeweils mit zehn Farben kombiniert werden. Ebenfalls im März ergänzt Hyundai die i30-Baureihe um eine Kombiversion. Für einen Mehrpreis von rund 500 Euro bietet der C-Segment-Vertreter einen Stauraum von 415 Liter, der bis auf 1395 Liter erweitert werden kann. Das Motorenangebot für den i30cw umfasst zwei Benziner und zwei Dieselmotoren mit jeweils 1,6 und zwei Liter Hubraum. Im April bekommt die Mittelklasse-Limousine Sonata ein Facelift und wird gemäß der neuen Nomenklatur in i40 umbenannt. Der Kompaktvan Matrix erhält im August ebenfalls ein Facelift. Kurz danach feiert der Getz-Nachfolger i20 auf dem Pariser Salon Premiere, rollt aber erst im Januar 2009 zu den deutschen Händlern – dann mit drei Benzinund zwei Diesel-Aggregaten.
Mit der Einführung des iX55 im Dezember erweitert Hyundai die Modellpalette nach oben. In den USA wird das SUV als Veracruz bereits seit knapp einem Jahr angeboten, ausschließlich als Benziner. Für Europa bekommt der iX55 einen neuen V6-Diesel mit Piezo-Einspritztechnik, der an eine Sechsstufenautomatik gekoppelt ist. Frey will mit dem erweiterten Angebot wieder „mehr als 50.000 Autos verkaufen“ – wie zuletzt 2006. Im vergangenen Jahr konnte Hyundai 47.523 Fahrzeuge absetzen.