Hannover/ Wolfsburg. Im jüngst verschärften Streit zwischen VW und Großaktionär Porsche über die künftige Unternehmenspolitik drängt die Gewerkschaft IG Metall (IGM) auf eine rasche Schlichtung zwischen den Schlüsselfiguren beider Unternehmen. „Es sollte alles probiert werden, durch vernünftige Gespräche zu einer Änderung der Mitbestimmungsvereinbarung bei der Porsche-Holding zu kommen, die demokratischen Grundsätzen genügt“, sagte Hartmut Meine, IGM-Bezirksleiter für Niedersachsen und Sachsen-Anhalt, im Interview mit Automobilwoche.
So sei nach wie vor ein „Friedensgipfel“ unter Moderation des IGM-Chefs Berthold Huber ratsam. Ein solches Schlichtungstreffen zwischen den Betriebsratschefs von VW und Porsche, Bernd Osterloh und Uwe Hück, war Ende August kurzfristig abgesagt worden. Meine: „Alle Beteiligten sind gut beraten, das Prinzip ,One man, one vote‘, das in demokratischen Gesellschaften grundlegend ist, doch sehr stark zu beherzigen.“