New York. Der amerikanische Autokonzern Ford will laut einem Zeitungsbericht massiv den Rotstift bei seinen Angestellten ansetzen. Angesichts der Einbrüche im US-Automarkt sei geplant, die Personalkosten für die zuletzt mehr als 24.000 Angestellten um 15 Prozent zu kappen, berichtete das "Wall Street Journal" am Donnerstag unter Berufung auf ein internes Schreiben des Ford-Nordamerikachefs Mark Fields. Dies solle vor allem durch Stellenabbau erzielt werden.
Den US-Autokonzernen mit ihren schweren Geländewagen und Pickups macht der Umschwung der Käufer zu sparsameren Autos angesichts der Rekord-Benzinpreise schwer zu schaffen. Zuletzt hatte sich dieser Trend noch verstärkt. Ford hatte im Mai die Prognose zurückgenommen, in diesem Jahr wieder in die Gewinnzone zurückzukehren. (dpa/gem)