Detroit. Der US-Autobauer Ford will mit dem europäischen Kleinwagen Fiesta den schwachen US-Absatz ankurbeln. Ab 2010 soll der Fiesta auch in Nordamerika angeboten werden, teilte der Konzern am Freitag in Detroit mit. Neben der Schrägheckversion ist auch eine Stufenhecklimousine geplant. Gebaut werden soll der Kleinwagen im bestehenden Ford-Werk bei Mexiko-Stadt.
Bisher baut Ford hier den Pick-up-Truck F-Series, dessen Verkaufszahlen wegen der hohen Benzinpreise aber seit Monaten im Sinkflug sind. Der Umbau des mexikanischen Werkes werde Ford und seine Zulieferer insgesamt rund drei Milliarden US-Dollar kosten, hieß es. 4.500 Arbeitsplätze sollen entstehen.
Ford verkauft den Fiesta bisher nur in Europa, Asien und Südamerika. In Nordamerika war das Modell nur von 1978 bis 1980 angeboten worden. Einstiegsmodell von Ford in Nordamerika ist derzeit der Kompaktwagen Focus. (dpa-AFX/gem)