Detroit. Die zwei krisengeschüttelten US-Autobauer General Motors (GM) und Ford prüfen einem Zeitungsbericht zufolge eine enge Kooperation bei der Entwicklung neuer Motoren. Top-Manager beider Seiten hätten bei mehreren Treffen die Chancen einer Zusammenarbeit ausgelotet, berichtete die Zeitung "Detroit News" am Montag. Beide Hersteller suchen angesichts ihrer Milliardenverluste dringend nach Einsparmöglichkeiten etwa bei der teuren Forschung und Entwicklung.
Der Opel-Mutterkonzern GM sei vor gut einem Monat auf Ford mit dem Vorschlag einer weitreichenden Kooperation zugekommen, hieß es in dem gewöhnlich gut unterrichteten Blatt unter Berufung auf Insider. Der Ford-Verwaltungsrat habe grünes Licht für die Gespräche gegeben. Die Treffen seien vielversprechend verlaufen, hätten aber noch nicht zu einer Vereinbarung geführt.