Genf. Honda will wieder Sportwagen bauen. Ganz oben auf der Liste steht ein Nachfolger des Supersportwagens NSX. Aber auch Neuauflagen des kompakten Coupés CR-X und des Roadsters S 2000 sind geplant. Das kündigte der Vorstandsvorsitzende Takeo Fukui auf dem Genfer Automobilsalon (6. bis 16. März) in einem Gespräch mit dem dpa-Themendienst an.
Mit dem ersten NSX war Honda gegen Konkurrenten wie Porsche und Ferrari angetreten. Das neue Modell sieht Fukui auf dem Niveau von Fahrzeugen wie dem Lexus LF-A oder dem Nissan GT-R. Der für das kommende Jahr geplante NSX bekomme wie sein Vorgänger eine Karosserie aus Aluminium und werde diesmal von einem V10-Motor angetrieben. Zur genauen Leistung des Aggregats machte Fukui noch keine Angaben. "Doch etwas mehr als 500 PS sollten es schon sein", so der Honda-Chef. Außerdem versprach er Allradantrieb und Allradlenkung sowie extrem hohe Kurvengeschwindigkeiten: "Zumindest auf einer kurvigen Strecke wollen wir schneller sein als jedes andere Auto."