Jerez. Nach Opel und VW bietet nun auch Ford einen kompakten Geländewagen an. Das erste Crossover-Modell der Marke erhält den Namen Kuga und kommt am 7. Juni in den Handel, wie der Kölner Hersteller in Jerez (Spanien) mitteilte. Die Preise beginnen bei 26.500 Euro für das Modell mit Frontantrieb. Allradantrieb koste 2000 Euro Aufpreis, sagte Marketingvorstand Jürgen Stackmann.
Der Kuga nutzt die Technik von Focus und C-Max und folgt stilistisch der Studie Iosis X, mit der Ford 2006 die aktuelle Formensprache "Kinetic Design" bekanntgemacht hat. Bei einem Radstand von 2,69 Metern und einer Länge von 4,44 Metern bietet der mit sechs Airbags, ESP und Klimaanlage bestückte Wagen Platz für fünf Personen und bis zu 410 Liter Gepäck. Wird die geteilte Rückbank umgeklappt, steigt das Kofferraumvolumen auf 1405 Liter.
Zum Start bietet Ford den Kuga nur mit einem Motor an: Der Vierzylinder-Diesel schöpft aus zwei Litern Hubraum 100 kW/136 PS und erreicht ein maximales Drehmoment von 320 Newtonmetern. Damit beschleunigt er den Fronttriebler in 10,6 Sekunden auf 100 Kilometer pro Stunde (km/h) und ermöglicht 182 km/h. Den Verbrauch gibt Ford mit 6,3 Litern an (CO2-Ausstoß: 165 g/km). Zum Jahreswechsel hat das Unternehmen auch einen Benziner angekündigt: Geplant ist ein Fünfzylinder-Turbo mit 2,5 Litern Hubraum und etwa 147 kW/200 PS, mit dem es dann neben dem Schaltgetriebe auch die Option auf eine Automatik und später auf ein Doppelkupplungsgetriebe geben soll. (dpa/gem)