Rüsselsheim. Opel hat sich mit dem Vectra-Nachfolger Insignia viel vorgenommen. Zum einen soll das Mittelklassemodell ein Segment zurückerobern, in dem selbst neue Modelle wie der Ford Mondeo schwächeln (siehe Seite 2). Zum anderen will Opel technische Kompetenz beweisen. Neben einer attraktiven Hülle lag einer der Entwicklungsschwerpunkte auf einem hochwertigen Interieur. Opelaner sprechen dabei gerne von "Premium-Anspruch", doch GM-Marketingmanager Alain Visser betont, dass "wir dieses Attribut nicht in der Kommunikation verwenden werden".
Vielmehr sollen technische Innovationen in den Vordergrund gerückt werden.
So bekommt der Insignia die neueste Generation der adaptiven Lichttechnik AFL, die sich mit neun verschiedenen Lichtkegeln der jeweiligen Fahrsituation anpasst. Neben einer neuen Fahrwerkelektronik wird es für einige Motorisierungen einen Allradantrieb mit variabler Kraftverteilung geben. Dieser dürfte sich vor allem für die stärkeren Benziner (200, 220 und 260 PS) und die Diesel (190 und 250 PS) empfehlen. Das Leistungsspektrum beginnt bei 110 PS. Die Preise sollen sich auf dem Niveau des glücklosen Vorgängers bewegen. Ab November steht der neue Opel bei den Händlern.