New York. Die US-Amerikaner leisten sich massenhaft neue Autos. Den achten Monat in Folge stiegen im Mai die Verkäufe. Neben den drei großen einheimischen Herstellern und einigen Asiaten legten auch die deutschen Autobauer nach den Zahlen vom Mittwoch teils kräftig zu. Vor allem Mercedes sowie Volkswagen samt Tochtermarke Audi stiegen in der Gunst der amerikanischen Käufer. Dagegen enttäuschten BMW und Porsche.
Die Daimler-Kernmarke Mercedes-Benz verkaufte 19.179 Autos und damit knapp 27 Prozent mehr als im Vorjahresmonat. Besonders gefragt war die neue E-Klasse. Ein weiterer Teil des Erfolgs rührte aus der Einführung des Sprinter unter eigener Marke her, nachdem eine Vereinbarung mit der ehemaligen Tochter Chrysler ausgelaufen war. Diese hatte die Transporter in den USA als Dodge vertrieben. Sorgenkind von Daimler blieb allerdings Tochter Smart, die gerade noch 695 ihrer Zweisitzer absetzte.