Tokio. Der weltgrößte Autobauer Toyota kämpft weiter mit Problemen. Wie das Unternehmen am Freitag bekanntgab, sank die globale Fertigung der Marke Toyota im Oktober im Vergleich zum Vorjahresmonat um 13,6 Prozent auf 613.169 Autos. Bezogen auf den Gesamtkonzern, zu dem auch die Marken Daihatsu und Hino gehören, verringerte sich die Produktion um 12,5 Prozent auf 687.660 Fahrzeuge. Die Exporte der Kernmarke lagen um 8 Prozent, die des Konzerns um 8,5 Prozent unter den Vorjahresergebnissen.
Toyotas heimische Konkurrenten Honda und Nissan kurbelten indes ihre Produktion an: Nissan um 11,6 Prozent auf 363.227 Autos, was ein Rekord für den Monat Oktober ist, und Honda um 1,4 Prozent auf 305 406 und damit im nunmehr elften Monat in Folge.
Nissan konnte seine Exporte zudem um 12,4 Prozent steigern, während Honda einen leichten Rückgang um 0,4 Prozent verzeichnete. Auf dem japanischen Heimatmarkt mussten allerdings alle drei führenden japanischen Autobauer Rückgänge bei Produktion und Absatz hinnehmen, weil die staatlichen Subventionen für umweltfreundliche Autos Anfang September ausgelaufen waren.