Chicago. Nach einem jahrelangen Job-Kahlschlag will der US-Autohersteller Ford wieder einstellen. Für die nächste Generation des Geländewagens Explorer würden rund 1200 neue Stellen geschaffen, teilte der Konzern am Dienstag mit. Ab dem vierten Quartal sollen die Mitarbeiter im Werk Chicago mit der Arbeit beginnen. Den Produktionsstart lässt sich Ford fast 400 Millionen Dollar kosten.
Ford ist der mit Abstand erfolgreichste der drei US-Autohersteller. Während General Motors und Chrysler im vergangenen Jahr in die Insolvenz schlitterten und mit staatlicher Milliardenhilfe gerettet werden mussten, hielt Ford alleine durch. Das gelang Konzernchef Alan Mulally aber nur durch harte Einschnitte. Zehntausende Jobs fielen weg, ganze Fabriken wurden geschlossen.
Mulally setzt auf kleinere, spritsparendere Autos. Der mittelgroße Geländewagen Explorer wird unter anderem als Hybridvariante angeboten. (dpa/gem)