Auburn Hills/Washington. Nach Toyota hat nun auch Chrysler ein Problem mit klemmenden Gaspedalen. Der kleinste der drei US-Autokonzerne rief am Freitag fast 35 000 Fahrzeuge zurück, die meisten davon Kompaktwagen vom Typ Dodge Caliber und einige wenige Compass-Geländewagen von Jeep.
"Unter bestimmten Bedingungen kann es vorkommen, dass das Pedal nicht sofort in die Ausgangsposition zurückkehrt", erklärte der Konzern. Als Grund hat Chrysler eine fehlerhafte Buchse ausgemacht. Betroffen sei ausschließlich das Modelljahr 2007 und hier die Produktion weniger Wochen.
Im vergangenen Monat hatte die US-Verkehrssicherheitsbehörde eine Untersuchung eingeleitet, nachdem sich mehrere Fahrer über klemmende Gaspedale beschwert hatten. Chrysler reagierte darauf nun mit einem vorsorglichen Rückruf. Zu Unfällen ist es nach Angaben des Autokonzerns noch nicht gekommen.
Dem Hersteller zufolge fährt der überwiegende Teil der Wagen auf Straßen in den USA. Ob auch nach Deutschland exportierte Autos betroffen sind, blieb zunächst unklar. Der Dodge wird aktuell auch hierzulande angeboten.