Erlanger. Nun sind die Befürchtungen eingetreten: Weil Teile aus Japan fehlen, muss Toyota seine Produktion in Nordamerika kräftig herunterfahren. In den kommenden Wochen sei mit Einschränkungen zu rechnen, teilte Toyota USA am Freitag mit. An fünf Tagen bleiben demnach sogar fast alle Fabriken geschlossen.
Der erste Tag, an dem die Arbeit komplett ruht, ist der kommende Freitag, 15. April. Am Montag, 25. April, ist dann der vorerst letzte Tag mit Stillstand geplant. Allerdings deutete Toyota bereits an, dass es zu weiteren Ausfällen kommen könnte.
Toyota bezieht zwar 85 Prozent seiner Teile für die nordamerikanische Produktion aus der Gegend, doch wichtige Komponenten kommen weiterhin aus Japan. Auch deutsche und andere Hersteller leiden unter Engpässen, vor allem bei der Elektronik. In Japan läuft die Produktion von Autos und Zulieferteilen nur langsam wieder an.
Der Rivale Honda leidet genauso unter Teileknappheit. Unsere Schwesterzeitschrift Automotive News meldete am Wochenende, dass die Produktion in den USA bis zum 22. April ruhen werde. Auch danach könnte es durch fehlende Teile zu Verzögerungen kommen.