München. Die Aktionäre von W.E.T. Automotive Systems, eines unabhängigen Herstellers von Sitzheizungen und Kabelsystemen für die internationale Automobilindustrie, werden das Jahr 2011 nicht so schnell vergessen. Schwer war ihr Unternehmen in der Wirtschaftskrise von 2008/ 2009 unter die Räder gekommen. Der frühere Großaktionär Running Mate GmbH war pleitegegangen. Und nur mit einiger Not hatten W.E.T.-Führungskräfte mithilfe eines Finanzinvestors die Mehrheitsanteile aus der Running Mate GmbH herausgekauft. Nichts hatte darauf hingedeutet, dass das Jahr 2011 die große Wende bringen sollte. Die kam Ende Februar in Gestalt der Amerigon Inc. aus Northville im US-Bundesstaat Michigan.
TOP 2011: W.E.T. zurück auf Vorkrisen-Kursniveau
Die Aktionäre von W.E.T. Automotive Systems, eines unabhängigen Herstellers von Sitzheizungen und Kabelsystemen für die internationale Automobilindustrie, werden das Jahr 2011 nicht so schnell vergessen. Die Wende kam Ende Februar in Gestalt der Amerigon Inc. aus Northville im US-Bundesstaat Michigan.
Neues Europa-Standbein
Der Hersteller von klimatisierten Autositzen hatte die Chance erkannt, sich mit W.E.T. ein Standbein in Europa zu verschaffen und offerierte den W.E.T.-Aktionären, ihre Anteile zum Preis von 40 Euro je Stück zu übernehmen – ein Aufpreis von über 50 Prozent gegenüber dem Durchschnittsmarktpreis der Monate zuvor. Wer das großzügige Angebot ausgeschlagen hat, kann sich heute sogar über Kurse auf Vorkrisenniveau freuen.