Detroit/Berlin. Toyota vor General Motors und Volkswagen: An dieser Rangfolge der weltgrößten Autobauer hat sich nach einer Analyse des Branchenexperten Ferdinand Dudenhöffer von der Universität Duisburg-Essen auch im vergangenen Jahr nichts geändert. Allerdings konnte VW den Rückstand auf Toyota und GM verkürzen. Hinter den größten drei folgen Renault-Nissan und Hyundai-Kia.
Nach der Analyse, die Dudenhöffer anlässlich der Auto Show in Detroit erstellte, kam der japanische Toyota-Konzern im vergangenen Jahr auf einen weltweiten Absatz von 8,4 Millionen Fahrzeugen - nach 7,8 Millionen im Jahr zuvor. Der Konzern, zu dem auch der Kleinwagenbauer Daihatsu und der Nutzfahrzeughersteller Hino gehören, büßte zwar vor allem in Westeuropa ein, legte aber gleichzeitig in Asien und anderen Märkten zu. Der US-Autobauer General Motors erzielte der Analyse zufolge einen weltweiten Absatz von 8,2 Millionen Autos nach 7,5 Millionen in 2009. Besonders stark zulegen konnte GM in China.