Frankfurt/Main. Hyundai startet mit dem neuen i30 einen weiteren Angriff auf das wichtigste Fahrzeugsegment in Europa: das Kompaktsegment. Die Ziele sind hochgesteckt: Von dem Modell, das bei Hyundai in Rüsselsheim entwickelt und designt wurde, will das Unternehmen „über den gesamten Lebenszyklus hinweg in Europa 120.000 Einheiten pro Jahr verkaufen“, sagt Hyundai-Europa- Chef Allan Rushforth. Vom Vorgängermodell wurden pro Jahr rund 90.000 Stück abgesetzt. Damit ist der neue i30 ein wichtiger Baustein in der Strategie des Unternehmens, in Europa spätestens im übernächsten Jahr 500.000 Autos zu verkaufen.
Ein Ziel, das laut Rushforth womöglich schon 2012 erreicht wird, denn: „Seit 30 Monaten entwickelt sich Hyundai in Europa besser als der Markt.“ Im ersten Halbjahr konnten die Südkoreaner hier 208.000 Autos verkaufen, neun Prozent mehr als im Vorjahreszeitraum. Der Marktanteil liegt aktuell bei drei Prozent. Zur Jahresmitte 2010 waren es noch 2,4 Prozent. Als Hauptgegner des i30 hat Rushforth den Opel Astra und den Ford Focus identifiziert. „Wir wissen aus der Marktforschung, dass die meisten unserer neuen Kunden von Ford und Opel kommen, aber auch von Toyota“, so Rushforth. Der i30 soll „das erfolgreichste asiatische Modell in seinem Segment werden“, kündigt der Europa-Chef an.