München. Werkstätten, Teilehändler und Filterproduzenten erhalten ab Januar erneut finanzielle Unterstützung aus Berlin: Zum Jahreswechsel geht die Förderung der Nachrüstung von Dieselpartikelfiltern in eine neue Runde. 330 Euro Barzuschuss gibt es bei Pkw und leichten Nutzfahrzeugen. Das hat der Bundestag beschlossen und dafür 30 Millionen Euro bereitgestellt, die rund 90.000 subventionierte Umrüstungen ermöglichen. „Wir trommeln jetzt, damit der Topf auch ausgeschöpft wird“, sagte ein Sprecher des Deutschen Kfz- Gewerbes (ZDK). Denn bei der vorangegangenen Förderrunde blieben rund zehn Prozent des Geldes ungenutzt.
Positiv sieht das Kfz- Gewerbe die Entscheidung, mit einem Barzuschuss zu fördern. Dies sei bereits 2010 erfolgreicher gewesen als die Förderung über einen Nachlass bei der Kfz-Steuer, mit der man es 2009 versucht hatte. Rein rechnerisch kämen für eine Nachrüstung 11,3 Millionen Pkw und leichte Nutzfahrzeuge infrage. In der Praxis dürften es aber vor allem die 4,2 Millionen Fahrzeuge der Euro-3-Klasse sein, die dann eine grüne Umweltplakette erhalten und in alle Innenstädte einfahren dürfen. Der ZDK geht von einem hohen Zuspruch gerade in den Städten aus, die im kommenden Jahr die grüne Plakette fordern, wie Stuttgart, Frankfurt oder Osnabrück.