Oberhausen. Auch ohne ein automatisiertes Bereitstellungssystem lassen sich kurze Auslieferungszeiten für Ersatzteile erreichen. Bereits 90 bis 120 Minuten nach Auftragseingang können die Werkstattkunden der Conrad Autoteile GmbH in Oberhausen die bestellten Teile entgegennehmen. Möglich macht dies ein Kommissionier- und Abhollager mit neuen Organisationsprinzipien, das der Teilegroßhändler bei einer Betriebserweiterung 2011 errichtet hat. Bestückt ist es mit einer manuell und staplerbedienten mehrgeschossigen Regalanlage sowie einem Palettenregal von SSI Schäfer. Weil der Raum auf drei Ebenen bis zur Decke ausgenutzt wurde, ließen sich auf 2500 Quadratmetern fast 4700 Regalmeter einrichten, die mehr als 50.000 verschiedene Ersatzteile fassen.
Durch die neue Organisation kann der Teilegroßhändler nun wesentlich effizienter arbeiten. Geschäftsführer Klaus-Werner Conrad erläutert: „Unser Lagerbestand ist komplett nach Artikelgruppen und innerhalb der Artikelgruppen numerisch in sich sortiert. Dadurch minimieren wir Fehler und finden stets die Ware, auch wenn der Computer mal ausfällt.“ Ein erheblicher Zeitgewinn ergibt sich bereits beim Einlagern. Befanden sich früher Querlenker neben Querlenkern und Filter neben Filtern, ist das Lager heute nach Lieferanten geordnet. Früher beanspruchte das Verteilen einer großen Lieferung eineinhalb Tage, „heute ist das in drei Stunden erledigt“, sagt Geschäftsführer Conrad.Effizient ohne Automatisierung
Auch ohne ein automatisiertes Bereitstellungssystem lassen sich kurze Auslieferungszeiten für Ersatzteile erreichen. Bereits 90 bis 120 Minuten nach Auftragseingang können die Werkstattkunden der Conrad Autoteile GmbH in Oberhausen die bestellten Teile entgegennehmen. Möglich macht dies ein Kommissionier- und Abhollager mit neuen Organisationsprinzipien, das der Teilegroßhändler bei einer Betriebserweiterung 2011 errichtet hat. Bestückt ist es mit einer manuell und staplerbedienten mehrgeschossigen Regalanlage sowie einem Palettenregal von SSI Schäfer.