Saarbrücken. Mit Scheinrechnungen sollen vier Männer den Autobauer Ford um 2,5 Millionen Euro betrogen haben. Nun könnte das Verfahren gegen sie mit einem Deal enden, bestätigte die Staatsanwaltschaft Saarbrücken am Montag auf Anfrage einen Bericht des Nachrichtenmagazins «Focus». Es gebe Gespräche mit dem Ziel einer Verständigung, sagte ein Sprecher der Behörde.
Laut Magazin sind ein Ford-Abteilungsleiter, Mitarbeiter und ein saarländischer Unternehmer angeklagt. Die Spitze der Abteilung soll in vielen europäischen Ford-Standorten betrügerisch abkassiert haben. Die Staatsanwaltschaft habe gegen ein Geständnis Haftstrafen in Höhe von drei Jahren für die zwei Hauptangeklagten angeboten.Nach Angaben des Sprechers der Staatsanwaltschaft soll es noch vor Weihnachten zu einer öffentlichen Verhandlung kommen, in der es um die mögliche Verständigung gehen soll. (dpa/nib)Offenbar Deal im Ford-Korruptionsverfahren
Mit Scheinrechnungen sollen vier Männer den Autobauer Ford um 2,5 Millionen Euro betrogen haben. Nun könnte das Verfahren gegen sie mit einem Deal enden, bestätigte die Staatsanwaltschaft Saarbrücken am Montag.