Flensburg/New York. Deutsche und Amerikaner sind in Autokauflaune. Die Zahl der Neuzulassungen in der Bundesrepublik stieg im März im Vergleich zum Vorjahresmonat um 3,4 Prozent auf 339.100, wie das Kraftfahrt-Bundesamt am Dienstag in Flensburg mitteilte. Aus dem Riesenmarkt USA fiel das Wachstum noch deutlicher aus. Vor allem Volkswagen (VW) steigerte seinen Absatz, aber auch Audi und BMW legten im zweistelligen Prozentbereich zu. Weniger stark fiel das Wachstum für Daimler aus und bei Porsche ging der Absatz sogar zurück. Zudem lieferten sich BMW und Daimler im ersten Quartal absolut gesehen sogar beim US-Autoverkauf ein Kopf-an-Kopf-Rennen.
In Deutschland betrug der Zuwachs bei den Neuzulassungen insgesamt im ersten Vierteljahr 1,3 Prozent auf 773.600 Personenwagen. Der Präsident des Verbands der Automobilindustrie (VDA), Matthias Wissmann, sprach von einer robusten Verfassung des deutschen Marktes - "allerdings sind die hohen Kraftstoffpreise ein Bremsklotz für das Neuwagengeschäft."