Stuttgart. Porsche wird den Hybrid-Supersportwagen 918 Spyder möglicherweise auf Kundenwunsch im Retro-Look ausliefern. Ein Prototyp im Martini-Racing-Design der 70er Jahre dreht derzeit auf dem Nürburgring seine Runden. Die Getränkemarke des Barcadi-Konzerns war zwischen 1973 und 1978 Partner des Porsche-Werksteams, das unter anderem das 24-Stunden-Rennen in Le Mans und die Targa-Florio gewann. Ein neuer Kooperationsvertrag erlaube es, die historische Martini-Optik auf Kundenanfrage für das Serienmodell zu übernehmen, sagte ein Sprecher des Sportwagenbauers. Ob das Auto tatsächlich im weiß-blau-roten Sponsorenkleid zu haben sein wird, sei aber noch nicht entschieden.
Fest steht dagegen, dass die Produktion des 918 Spyder Mitte September 2013 startet. Der Hybridantrieb mit 566 kW/770 PS Systemleistung begnügt sich laut Porsche im Prototyp mit einem Normverbrauch von nur rund drei Litern auf 100 Kilometer, was einem CO2-Ausstoß von etwa 70 g/km entspricht. Der Vorverkauf für den Supersportwagen läuft. Das 768.026 Euro teure Modell ist auf 918 Exemplare limitiert.
Ursprünglich handelte es sich beim Porsche 918 Spyder nur um ein Konzeptfahrzeug. Überraschend stimmte der Aufsichtsrat dann aber im Juli 2010 einer Serienproduktion zu. Nach mehr als der Hälfte seiner Entwicklungszeit sieht Porsche den 918 Spyder "auf geradem Weg zum Supersportwagen von Morgen". (dpa/nib/Foto: Porsche)