Genf. Nach fünf Jahren Pause wird Ford ab Anfang 2013 wieder einen sportlichen Ableger des Fiesta anbieten. Als ST bekommt der Kleinwagen einen Turbobenzinmotor mit 1,6 Litern Hubraum, Direkteinspritzung und 132 kW/180 PS. Das kündigte der Hersteller bei der Fahrzeugpräsentation auf dem Genfer Auto-Salon (Publikumstage: 8. bis 18. März) an. Das Aggregat leistet 20 Prozent mehr als der 2,0-Liter-Motor im Vorgängermodell. Zugleich soll der Verbrauch um ein Fünftel zurückgehen. Noch offen ist der Preis für das neue Topmodell der Baureihe.
Die Höchstgeschwindigkeit des neuen Fiesta ST gibt Ford mit mehr als 220 km/h an. In weniger als sieben Sekunden soll der Dreitürer aus dem Stand Tempo 100 erreichen. Im Vergleich zum herkömmlichen Fiesta haben die Kölner den ST um 15 Millimeter tiefer gelegt und auf ein Sportfahrwerk gestellt. Eine Fahrdynamikregelung und das dreistufig einstellbare ESP unterstützen den Fahrer bei flotter Fahrt.
Damit es zum Beispiel Fahranfänger nicht übertreiben, montiert Ford das neuartige MyKey-System: Diese Elektronik ermöglicht es, Motor- und Fahrleistungen des Fiesta ST zu begrenzen und die Deaktivierung wichtiger Fahrerassistenzsysteme zu verhindern. Serienmäßig hat das Sportmodell außerdem ein sprachgesteuertes Kommunikations- und Entertainment-System an Bord.