Köln. Die Produktion bei Ford soll umweltfreundlicher werden: Der Hersteller plant, im Rahmen einer globale Selbstverpflichtung bis zum Jahr 2016 den unverwertbaren Restmüll von derzeit fünf Kilogramm auf dann noch 1,5 Kilogramm zu senken. Der Wasserverbrauch soll um 30 Prozent oder 1100 Liter pro Fahrzeug verringert werden. Bei 1,2 Millionen Ford-Fahrzeugen, die pro Jahr gebaut werden, entspricht das laut dem Unternehmen einer Einsparung von 1,3 Milliarden Litern Wasser - oder 2,3 Millionen Euro.
"Dieser Plan steht für die Selbstverpflichtung von Ford, die Umwelt zu entlasten - von der Fahrzeugentwicklung über den gesamten Produktlebenszyklus bis hin zur abschließenden Verwertung von Altfahrzeugen", so Stephen Odell, Präsident von Ford of Europe. "Diese Verpflichtung geht Hand in Hand mit unserem Ziel, die effizientesten und verbrauchärmsten Fahrzeuge herzustellen. Nachhaltigkeit wirkt sich bei Ford nicht nur positiv auf den Geschäftserfolg aus, sondern auch auf unsere Umwelt".
Seit 2007 hat Ford Europa die unverwertbaren Abfälle um 40 Prozent reduziert und den Wasserverbrauch um 37 Prozent gesenkt. Die Pläne zur weiteren Müll-Reduzierung gelten für die Standorte Köln, Saarlouis, Genk, Valencia, Southampton, Bridgend und Dagenham. Die neue Produktionslinie für den 1,0-Liter EcoBoost-Motor in Köln kommt mit 37 Prozent weniger Wasser aus als die bisherige Anlage.
"Nachhaltigkeit ermöglicht schlanke Produktionsprozesse bei gleichzeitiger Kosteneffizienz. Nachhaltigkeit ist gut für beides, den Unternehmenserfolg und die Umwelt", sagt Dirk Heller, Produktionsdirektor von Ford of Europe. (Foto: Ford)