München. "Die werden unter Händlern wie Künstler weiterempfohlen“, sagt Ansgar Klein vom Bundesverband freier Kfz- Händler (BVfK) über die Meister der Fahrzeugaufbereitung. "Die können immer mehr“, lobt er die Entwicklung der Branche. "Man muss beim Preis nicht so weit runtergehen, wenn das Auto aufbereitet ist“, versprach jüngst Mirko Albrecht, Vorsitzender des Aufbereiterverbands BFA. Eine Aufbereitung mache rund 15 Prozent Preisunterschied aus – bei älteren Fahrzeugen tendenziell mehr. Und auch die Standzeiten reduzierten sich von im Schnitt 73 auf 46 Tage. Dabei koste eine typische Aufbereitung nur rund 140 Euro. Im Handel kommentiert man diese Zahlen zwar als etwas optimistisch. Dennoch gilt die Aufbereitung als Standard im professionellen Gebrauchtwagenverkauf. Auch Klein empfiehlt sie. Und rät, dabei auf Spezialisten zu setzen. "Das macht man nicht so nebenbei“, sagt er.
Einer der Großen unter den Aufbereitern ist die TÜV Süd-Tochter APZ Auto-Pflege-Zentrum. Mehr als 350 Autohäuser, Flotten und Vermieter gehören zu ihren Kunden. In den bundesweit über 100 APZ-Filialen werden pro Jahr 600.000 Fahrzeuge aufbereitet. "Wir sind Full-Line-Dienstleister“, sagt Geschäftsführer Peter Klingenmeier, "wir machen alles außer Reparieren und Verkaufen.“ Allein um den Bereich Smart Repair kümmern sich 60 der insgesamt 700 Mitarbeiter, die 2012 einen Umsatz von 35 Millionen Euro erwirtschaften sollen.Von der hohen Kunst des Dellendrückens
Die Aufbereitung eines Fahrzeugs macht rund 15 Prozent Preisunterschied aus – bei älteren Fahrzeugen tendenziell mehr. Und auch die Standzeiten reduzieren sich von im Schnitt 73 auf 46 Tage. Dabei kostet eine typische Aufbereitung nur rund 140 Euro. So sieht es zumindest Mirko Albrecht, Vorsitzender des Aufbereiterverbands BFA.