Wolfsburg. Gerne sprechen die die VW-Leute über den Modularen Querbaukasten, kurz MQB, der die Kosten um 20 und die Fertigungszeiten von Autos um rund 30 Prozent senken soll. Schweigsam aber werden sie, wenn man Einzelheiten zur Modellstrategie, die mit dem MQB einhergeht, erfahren möchte. Man werde künftig konzernweit mehr als 40 Modelle auf Basis des MQB produzieren, sagt beispielsweise VW-Entwicklungsvorstand Ulrich Hackenberg. „Der MQB umfasst Polo, Golf und Passat sowie alle Zwischen-Fahrzeuge.“ Mehr Details jedoch gibt es offiziell nicht. Klar ist, dass die jetzt schon große Modellvielfalt im VW-Konzern noch weiter aufgefächert werden wird.
Denn Entwicklungszeiten und -kosten werden durch den MQB ebenfalls drastisch verkürzt und gesenkt, sodass rascher auf Trends reagiert werden kann und sich andererseits auch Nischenmodelle rechnen. Es heißt, dass sich nun bereits ab einer Stückzahl von 30.000 Exemplaren pro Jahr ein Modell rechne. Für Modellstrategen eröffnet das ganz neue Möglichkeiten. Bei VW umfasst der MQB neben Polo, Golf und Passat auch Modelle wie Tiguan, Beetle, Scirocco, Eos, Caddy, Sharan und Jetta. Bei Audi die komplette Kompaktwagenpalette von A1 bis A3, dazu Q3 und TT. Bei Seat zählen Ibiza, Leon, Altea und Alhambra zu den MQB-Typen, und bei Škoda Autos wie Fabia, Roomster, Yeti, Octavia und Superb.Mindestens 40 Autotypen auf MQB-Basis
Gerne sprechen die VW-Leute über den Modularen Querbaukasten, kurz MQB, der die Kosten um 20 und die Fertigungszeiten von Autos um rund 30 Prozent senken soll. Schweigsam aber werden sie, wenn man Einzelheiten zur Modellstrategie, die mit dem MQB einhergeht, erfahren möchte. Man werde künftig konzernweit mehr als 40 Modelle auf Basis des MQB produzieren, sagt beispielsweise VW-Entwicklungsvorstand Ulrich Hackenberg.