Köln. Ford bringt den neuen B-Max im November zu Preisen ab 15.950 Euro in den Handel. Das kündigte der Hersteller bei der Präsentation des Vans an. Der Konkurrent von Opel Meriva und Renault Modus verfügt über ein innovatives Türkonzept: Zwischen den Klapptüren vorne und den Schiebetüren hinten gibt es keine Karosseriesäule. Deshalb lässt sich die Fahrzeugflanke zum bequemen Ein- und Aussteigen auf einer Breite von mehr als 1,5 Metern durchgehend öffnen.
Vorgestellt wurde der viersitzige Minivan erstmals als Studie auf dem Genfer Auto-Salon 2011. Technisch basiert der B-Max auf dem Ford Fiesta, produziert wird er in Rumänien.In Fahrt bringen den B-Max wahlweise vier Benzinmotoren mit 66 kW/90 PS bis 80 kW/120 PS Leistung sowie zwei Diesel, die auf 55 kW/75 PS und 70 kW/95 PS kommen. Damit sind laut Ford Spitzengeschwindigkeiten zwischen 158 und 189 km/h möglich. Der sparsamste Diesel soll sich im Schnitt mit 4 Litern begnügen (CO2-Ausstoß: 104 g/km). Für den sparsamsten Benziner stehen 4,9 Liter und ein CO2-Ausstoß von 114 g/km in der Liste. Etwas teurer als der Ford B-Max ist der Opel Meriva. Ihn gibt es in der zweiten Generation seit 2010 zu Preisen ab 16.390 Euro - die erste Generation zählte noch zu den Minivans, die Zweite hingegen gilt wegen des deutlichen Wachstums zu den Kompaktvans. Verkauft wurde der Van im Juli insgesamt 2204 Mal, von Januar bis Juli fanden sich 16.271 Käufer. Preislich auf dem gleichen Niveau liegt der Renault Modus, den es seit August 2004 gibt. Im Juli haben sich laut KBA 234 Käufer für das französische Modell entschieden, das im spanischen Valladolid produziert wird. (dpa/nib)Ford B-Max greift Opel Meriva an
Im November kommt der Ford B-Max in den Handel - schon jetzt gibt es zumindest eine preisliche Kampfansage. Der B-Max ist genauso teuer wie sein Konkurrent Renault Modus, aber billiger als der Opel Meriva.