Paris. PSA und GM stehen noch ganz am Anfang ihrer Allianz. Viele andere Autobauer sind diesen Weg ebenfalls schon gegangen - nicht alle Kooperationen enden glücklich.
In der Vergangenheit hatte vor allem die Achterbahnfahrt von Daimler und Chrysler lange für Schlagzeilen gesorgt. 1998 gaben die Daimler-Benz AG und Chrysler Corporation die Fusion zur DaimlerChrysler AG bekannt. Der damalige Daimler-Chef Jürgen Schrempp übernahm Chrysler für knapp 40 Milliarden Dollar. Doch das US-Unternehmen entpuppte sich als milliardenschwerer Sanierungsfall. 2007 wurde das Ende der Allianz besiegelt. Chrysler wird nun vom italienischen Autobauer Fiat kontrolliert.
Verluste auf dem Weg zu der von Schrempp ausgerufenen «Welt-AG» produzierten zudem die Beteiligungen an Hyundai und Mitsubishi im Jahr 2000. Bis 2005 trennte sich DaimlerChrysler von beiden.