Wolfsburg. Mit Beginn des Sommersemesters 2007 wird der VW-Konzern die Ausbildungskosten seiner sogenannten "Studenten im Praxisverbund" übernehmen. Alle angehenden Akademiker, die ihr Studium mit einer Ausbildung bei Volkswagen verbinden, erhalten dann bis zu 500 Euro pro Semester, um Nebenjobs reduzieren und sich somit besser auf ihre berufliche Qualifizierung konzentrieren zu können. "Wer neben seinem Studium eine anspruchsvolle Ausbildung bei Volkswagen antritt, kann schon aus zeitlichen Gründen kein Geld für Studiengebühren hinzuverdienen", sagt VW-Personalvorstand Horst Neumann. Auf dem Weg zu einem der "attraktivsten Arbeitgeber Europas" wolle VW "die besten Bewerber an Bord holen und unterstützen".
VW stützt strebsame Studenten
Um künftige Führungskräfte frühzeitig an sich zu binden und insbesondere in den Ingenieursdisziplinen für genügend akademischen Nachwuchs zu sorgen, unterhält VW eine Reihe von Kooperationen mit ausgesuchten Universitäten und Hochschulen. Derzeit durchlaufen bei VW rund 500 junge Frauen und Männer ein Studium im Praxisverbund. "Diese hochwertige Form der Qualifikation hat sich sehr bewährt", so Neumann. "Die Absolventen und das Unternehmen gewinnen mit dem Studium im Praxisverbund gleichermaßen an Kompetenz."
VW-Praktiker beurteilen die finanzielle Unterstützung der Studenten als sinnvolle Investition: "Sie wird uns dabei helfen", erklärt Siegfried Fiebig, Leiter des VW-Werks Emden, "das harte Ringen mit anderen Arbeitgebern um die klügsten Köpfe zu gewinnen."