München. Im Vorstand der künftigen Porsche Holding ist neben Porsche-Chef Wendelin Wiedeking und seinem Stellvertreter Holger Härter kein Vertreter des VW-Managements vorgesehen. Das sagte Härter im Interview mit der Branchen- und Wirtschaftszeitung Automobilwoche. Auch über die Besetzung des Aufsichtsrates der Porsche Holding SE wird es keine Verhandlungen geben, erfuhr das Blatt aus Unternehmenskreisen: „Das wird nicht neu verhandelt“, heißt es bei Porsche. Die Satzung der europäischen Aktiengesellschaft (SE) und die Mitbestimmungsvereinbarung würden nicht mehr geändert.
Damit wird es bei der Besetzung der Arbeitnehmerbank im Aufsichtsrat der Holding bleiben, die mit drei Porsche- und drei VW-Vertretern besetzt werden soll, wenn Porsche die Anteile an VW auf 51 Prozent aufstockt. Dann würde VW zu einer Tochtergesellschaft der Porsche-Holding. Über die Besetzung der Arbeitnehmerseite im Aufsichtsrat ist es in den vergangenen Tagen zum Streit zwischen VW-Betriebsratschef Bernd Osterloh und Porsche gekommen.