Leipzig. Die aktuelle Klimadiskussion liefert einen Steilpass für den Verband der Internationalen Kraftfahrzeughersteller (VDIK), dessen Initiative "Pro saubere Luft" bereits seit einiger Zeit darauf abzielt, vor allem die zahlreichen Klein- und Kompaktwagen der Importeure umweltpolitisch in einem freundlichen Licht erscheinen zu lassen. Insgesamt 197 Modelle der internationalen Hersteller, so der VDIK, würden weniger als 140 Gramm CO2 pro Kilometer ausstoßen.
VDIK-Präsident Volker Lange: "KBA-Auswertungen für das Jahr 2006 dokumentieren, dass im vergangenen Jahr 304.650 Fahrzeuge der VDIK-Mitglieder mit einem CO2-Ausstoß von weniger als 140 Gramm pro Kilometer neu zugelassen worden sind." Damit würden die Importeure 56,5 Prozent der Fahrzeuge dieser Kategorie stellen, seien also überproportional zu ihrem Marktanteil (36 Prozent) bei den "Öko"-Modellen vertreten.
Auf der AMI organisiert der VDIK eine "Spritsparstunde" für Messebesucher, um diesen einen sparsameren Fahrstil beizubringen. Schirmherr der Aktion ist Bundesumweltminister Sigmar Gabriel. Insgesamt 26 Marken beteiligen sich mit ihren Autos daran - neben VDIK-Mitgliedern übrigens auch die deutschen Hersteller Opel und Ford.