Detroit. Der Verkauf der DaimlerChrysler-Tochter Chrysler könnte einem Pressebericht zufolge doch länger dauern als erwartet. Die US-Gewerkschaft UAW sei wahrscheinlich nicht an einer Einigung vor dem 14. September dieses Jahres interessiert, schreibt die "Detroit Free Press" (Dienstagausgabe) unter Berufung auf Autoexperten. Ein möglicher Käufer von Chrysler dürfte in jedem Fall auf Zugeständnisse der Gewerkschaften bei den Gesundheitskosten drängen. Die UAW sei dazu aber nicht bereit, solange nicht die Tarifverhandlungen mit den anderen Herstellern Ford und General Motors (GM) unter Dach und Fach seien. Ein Sprecher von DaimlerChrysler wollte den Bericht auf Anfrage der Zeitung nicht kommentieren. (dpa-AFX/gem)
Gewerkschaften könnten Verkauf von Chrysler verzögern
Der Verkauf der DaimlerChrysler-Tochter Chrysler könnte doch länger dauern als erwartet. Die US-Gewerkschaft UAW sei wahrscheinlich nicht an einer Einigung vor dem 14. September dieses Jahres interessiert, schreibt die "Detroit Free Press" (Dienstagausgabe) unter Berufung auf Autoexperten.