München. Toyota mangelt es derzeit an emotionalen Produkten. Spätestens mit dem Produktionsstart des Supra-Nachfolgers im Jahr 2010 soll dieses Manko der Vergangenheit angehören. Die auf der Detroit Auto Show enthüllte Studie FT-HS nimmt das Design der Serienversion, von der voraussichtlich rund 50.000 Fahrzeuge pro Jahr gebaut werden sollen, vorweg. Der Sportwagen basiert auf der Heckantriebsplattform, auf der die Lexus-Modelle IS und GS aufbauen.
Daher kann der neue Supra auch deren Motoren übernehmen. Voraussichtlich werden sich die Japaner dabei auf den 2,5-Liter-V6 mit Benzindirekteinspritzung sowie den 340 PS starken 3,5-Liter-V6-Hybrid beschränken. Ein direkter Nachfolger für den Celica ist für Europa nicht geplant, da das Segment frontgetriebener Coupés stark rückläufig ist. In den USA bedient Toyotas Tochtermarke Scion mit dem Modell tC diese Nische.