Flensburg. Das Auto-Frühjahr gibt sich eher wolkig als heiter. Der schlechte Jahresstart setzte sich bei den Neuzulassungen auch im März fort - der Gesamtmarkt blieb um 6,6 Prozent hinter dem des Vorjahresmonats. "Die Händler berichten von steigenden Interessentenzahlen, es kauft aber keiner, auch nicht bei der Konkurrenz", berichtet der Geschäftsführer eines Importeurs. Speziell in den Volumensegmenten der Kompaktklasse (minus 14,9 Prozent) und der Mittelklasse herrscht anhaltende Kaufzurückhaltung. Selbst der Klassenprimus VW Golf verlor, wenn auch nur o,7 Prozent. Der Opel Astra büßte sogar 28,1 Prozent an Neuzulassungen ein. Auch der Ford Focus blieb nicht von Einbußen verschont (minus 30,1 Prozent). Im Segment darüber kann der Passat im Vergleich zum Vorjahresmonat von einigen zusätzlichen Modellvarianten profitieren (plus 7,6 Prozent). Beim BMW Dreier spielen die zusätzlichen Motorisierungen noch keine Rolle, da deren Verkauf erst allmählich startet (minus 12,3 Prozent). Die Konkurrenz von Audi muss beim A4 trotz attraktiver Ausstattungspakete ebenfalls Verluste hinnehmen (minus 13,3 Prozent). Zudem warten einige Kunden bereits auf das neue Modell, das zum Herbst erwartet wird. Der neue TT bereitet den Ingolstädtern umso mehr Freude. Im wachsenden Segment der Sportwagen (plus 90,8 Prozent) ist der Audi der Topseller (plus 576,1 Prozent), dicht gefolgt vom BMW Z4.