Friedrichshafen. ZF will das Geschäft mit den japanischen Autoherstellern ausbauen. Ganz oben auf der Wunschliste steht Toyota. Um in Japan präsenter zu sein, baut ZF in Tokio derzeit ein Forschungs- und Entwicklungszentrum. Eine der Optionen für Hans-Georg Härter, Vorstandsvorsitzender des Getriebeherstellers, wäre auch der Zukauf eines Zulieferers von Toyota. "Es ist aber noch nichts entschieden", so der ZF-Chef. Die Friedrichshafener wären bereit, für Zukäufe ein bis zwei Milliarden Euro auszugeben.
Zudem will sich der Zulieferer im Elektronikbereich verstärken. Davon würde nicht nur der dominierende Automobilsektor des Konzerns, sondern auch die Bereiche Luftfahrt sowie Bau- und Landmaschinen profitieren.