Évora. Undank ist der Welten Lohn: Vier Jahrzehnte hat der Toyota Corolla das Image der Unverwüstlichkeit für die Japaner geprägt, mehr als 30 Millionen gebaute Autos sorgten dafür, dass der VW Käfer als Stückzahl-Weltmeister abgelöst wurde. Jetzt verschwindet der Name aus dem Programm - zumindest was den direkten Nachfolger angeht. Der soll "ein neuer Toyota und kein Corolla-Nachfolger sein", so ein Toyota-Sprecher.
"Der Name Corolla ist für viele Kunden konservativ besetzt", erklärt Toyota-Produktmanager Klaus Kroppa. Selbst der in der Türkei gebaute Siebensitzer Corolla Verso soll künftig nur noch Verso heißen. Ziel ist es, mit der neuen Modellbezeichnung nicht nur die Stammklientel, sondern auch neue Kunden zu den Toyota-Händlern zu locken. "Der Wagen ist eher Mainstream", gesteht ein Toyota-Mitarbeiter, schließlich müsse er es allen recht machen.
Die schlagkräftigsten Argumente für den Auris, von dem 2007 in Deutschland 24.000 Einheiten verkauft werden sollen, dürften jedoch das umfangreiche Sicherheitspaket, der geräumige Innenraum und das sehr gute Preis-Leistungs-Verhältnis sein. Bereits das dreitürige und 97 PS starke Basismodell bietet für 15.200 Euro sieben Airbags, ABS, ESP, Bremsassistent sowie ein Schleudertrauma-Schutzsystem. Die Komfortausstattung umfasst elektrische Fensterheber, fernbedienbare Zentralverriegelung und eine Radioanlage. Die größte Nachfrage erwartet Kroppa für den 1,6-Liter-Benziner in der gehoben Ausstattungsvariante Sol. "Zu 80 Prozent wird der Auris als Fünftürer ausgeliefert werden", so Kroppa weiter. Diese Sol-Variante steht ab 19.300 Euro in der Preisliste, inklusive Zwei-Zonen-Klimaautomatik, Lederlenkrad und Tempomat.