München. Obwohl in Deutschland der Kfz-Markt weiterhin schwächelt, konnten nahezu alle Fahrzeughersteller aufgrund des anhaltend guten Geschäfts speziell in Osteuropa die Produktion in ihren europäischen Werken hochfahren. In den ersten vier Monaten des Jahres 2007 stieg die Anzahl der gebauten Autos um 4,9 Prozent. Lediglich die Renault-Nissan-Allianz (minus 1,7 Prozent) und DaimlerChrysler (minus 3,6 Prozent) bauten weniger Fahrzeuge. Um die Renault-Halden nicht noch weiter anschwellen zu lassen, drosselten die Franzosen die Produktion (minus 5,8 Prozent). Am stärksten wurde dabei die Herstellung des Modus zurückgefahren (minus 34,6 Prozent). Nissan (plus 3,2 Prozent) und Dacia (plus 23,1 Prozent) legten hingegen zu. Bei DaimlerChrysler läuft allmählich die Produktion des Chrysler Voyager (minus 58,4 Prozent) bei Magna Steyr aus. Den größten Zuwachs aller Hersteller verzeichnete Hyundai (plus 171,3 Prozent), was jedoch auf den Produktionsanlauf im slowakischen Werk der Tochtermarke Kia (plus 533,6 Prozent) zurückzuführen ist. Die Ford-Gruppe (plus 8,3 Prozent) versucht derzeit nach Kräften, der großen Nachfrage nach den Vans S-Max (plus 2776,6 Prozent) und Galaxy (plus 786,9 Prozent) gerecht zu werden.