München. Sogenannte Spurassistenz-Systeme für Autos können nach Einschätzung des ADAC schon heute die Unfallgefahr verringern. Die Spurhalte-Hilfen seien aber "noch entwicklungsfähig", urteilt der Automobilclub in München nach einem Test von vier Systemen.
So könnten alle Systeme nur dann wirkungsvoll arbeiten, wenn Fahrbahnmarkierungen vorhanden sind. Diese werden dabei entweder von einer Videokamera oder von Infrarotsensoren erfasst. Allerdings versagten die Kameras oft bei schlechter Sicht oder Gegenlicht. Die Infrarotsensoren haben damit zwar keine Probleme - ihnen fehlt jedoch der Weitblick, da sie Linien nur aus nächster Nähe erkennen.