Faro. Porsche sieht zwischen dem 911 Coupé und dem Elfer-Cabriolet noch Platz für eine dritte Karosserieversion des Klassikers Carrera. Wolfgang Dürheimer, im Vorstand verantwortlich für Forschung und Entwicklung, erklärt die Daseinsberechtigung des Targa-Modells, das ab dem 4. November erhältlich ist, folgendermaßen: Vielen Kaufinteressenten sei das konventionelle Coupé zu bieder. Einen Porsche mit Stoffverdeck wiederum empfänden manche Sportwagenfans als aufdringlich. Da biete der Typ Targa mit seinem technischen Clou, dem rund 1,5 Quadratmeter großen Glasdach, einen überzeugenden Kompromiss: "Im geschlossenen Zustand vermittelt es die Geborgenheit eines Wintergartens", so der Manager. "Und weit geöffnet ermöglicht es das erfrischende Erlebnis des Offenfahrens."
Bei Bedarf auch in der kühlen Jahreszeit. Denn der vordere Teil des von Zulieferer CTS vormontierten Glasbausteins, der etwa doppelt so groß ist wie das herkömmliche 911-Schiebedach, lässt sich mit zwei Elektromotoren stufenlos um bis zu 50 Zentimeter nach hinten fahren. Selbst bei vollständig geöffnetem Dach wirbelt das neue Open-Air-Modell der Zuffenhausener die Frisuren der Passagiere nicht durcheinander. Das weitgehend zugfreie Reisen reduziert zudem die Erkältungsgefahr.