Frankfurt/Main. Ford hatte am Montag mitgeteilt, dass sich der Verlust im dritten Quartal auf 5,8 Milliarden (Vorjahr 284 Mio) US-Dollar vervielfacht hat. Der Grund war ein Minus in Nordamerika sowie bei den Marken Jaguar und Land Rover.
Es hatte Spekulationen gegeben, dass der Chef der Autobauer Renault und Nissan, Carlos Ghosn, bereit sei, eine Schlüsselrolle bei dem Umbau der zwei schwächelnden US-Autobauer Ford und General Motors zu übernehmen. General Motors hatte jüngst eine mögliche Allianz mit Nissan-Renault abgelehnt und will sich aus eigener Kraft sanieren.
Positiv hat sich Mulally laut "Financial Times" zu den jüngsten Investitionen in die Marken Jaguar und Land Rover geäußert. Sie begännen nun, Früchte zu tragen. "Wir sind sehr erfreut über den Fortschritt", wird er zitiert. (dpa/at)