Düsseldorf. Fahrzeugproduzenten und Zulieferer, die in ausgesuchten Ländern Osteuropas Montagewerke unterhalten oder deren Aufbau planen, können auch für die kommenden Jahre mit erheblichen Lohnkostenvorteilen im Vergleich zu deutschen Standorten kalkulieren. Zu diesem Ergebnis kommen zwei Studien über die Vergütungssysteme in der Tschechischen Republik und in Ungarn, die Personalexperten von Kienbaum Consultants International jetzt vorgelegt haben.
So ergab die Analyse der Gehaltsstrukturen in 61 tschechischen Unternehmen, dass die Geschäftsführer von Niederlassungen internationaler Konzerne dort ein durchschnittliches Jahreseinkommen von umgerechnet rund 70.000 Euro erzielen. Der entsprechende Wert für Deutschland liegt bei immerhin 240.000 Euro. Und während Führungskräfte der zweiten Ebene jährlich noch rund 26.000 Euro verdienen, werden einfache Arbeiter in Tschechien mit nur knapp 6.400 Euro entlohnt.