Stuttgart. Zwei Monate vor Beginn des Winters hat die Porsche AG am vergangenen Sonnabend (22.10.) mit den allradgetriebenen Modellen ihrer Baureihe 911 das vierte Derivat des intern "997" genannten Typs in die Marken-Zentren gebracht.
Grundmodell der neuen Elfer mit einer Visco-Lamellenkupplung, die zwischen fünf und 40 Prozent der Antriebskraft an die Vorderräder leitet, ist das Coupé Porsche 911 Carrera 4 mit 325 PS für 82.657 Euro. Der Top-911, die offene Ausführung Carrera 4S Cabriolet, bietet 355 PS und kostet 103.073 Euro. Wer sich in diesem 2+2-Sitzer untermotorisiert fühlt, kann für 12.064 Euro eine vom Werk ausgeführte Leistungssteigerung ordern. Mit 381 PS soll das Auto dann in 4,7 Sekunden Tempo 100 erreichen und bis zu 296 km/h schnell sein.
Weniger rasant werden Interessenten bedient, die erst jetzt eine Bestellung für den Vierrad-Elfer aufgeben. "Die Lieferzeit beträgt mehr als ein Quartal", sagt Verkäufer Helmuth Bormann vom Porsche-Zentrum Hamburg-Nord-West. "Beim 4S Cabriolet sind wir sogar bis August ausverkauft."
Kleiner Trost: Im kommenden Jahr wird Porsche den Typ 997 auch als GT 3 und Turbo anbieten.