Wien. Angeboten wird das Topmodell aus Mladá Boleslav auch künftig mit vier Benzinern von 125 bis 260 PS und drei Dieseln, die ein Spektrum von 105 bis 170 PS abdecken. Weil jetzt alle Diesel und der Basis-Benziner mit Start-Stopp- Funktion und Rekuperation ausgerüstet sind, geht der Verbrauch im besten Fall um fast 20 Prozent zurück. So kommt der sparsamste Superb nun auf 4,2 Liter Diesel je 100 Kilometer und einen CO2- Ausstoß von 109 Gramm pro Kilometer. Die Front erneuert, die Rückseite retuschiert und die Motoren optimiert – das reicht Škoda, um kess vom „neuen“ Superb zu sprechen. Doch in der Positionierung bleibt er ganz der alte, sagt Firmenchef Winfried Vahland: „Der Superb ist für uns ein würdiges Flaggschiff, denn er bietet einen Komfort, der über das Angebot der Mittelklasse hinausgeht.“ Und mehr Platz als die meisten Konkurrenten habe er auch. Eine lange Laufzeit hat das Update übrigens nicht: Bereits im Jahr 2015 geht der Superb in die dritte Generation. Größer werde er zwar nicht, deutet Vahland an. Aber am breiteren Stand und dem stolzeren Design werde man dem Flaggschiff sein gewachsenes Selbstbewusstsein deutlich ansehen.
Feinschliff für das würdige Flaggschiff
Obwohl der Škoda Superb II schon seit mehr als fünf Jahren auf dem Markt ist, wurde das Flaggschiff der VW-Tochter 2012 noch über 100.000-mal verkauft. Weil die Tschechen gerade die komplette Modellpalette auffrischen und für neue Schadstoffnormen rüsten, erhält nun auch der Superb noch ein Facelift: Limousine und Kombi stehen Ende Juli mit überarbeitetem Design, einigen neuen Ausstattungsoptionen und vor allem mit sparsameren Motoren im Handel. Die Preise beginnen bei 23.990 Euro für das Stufenheck, die Version mit großer Klappe kostet exakt 1000 Euro mehr.