Neckarsulm. Außerhalb Europas haben es Kombis allerdings schwer. Deshalb entschied man sich in der Neckarsulmer Zentrale, das fünftürige Coupé A7 auch als RS-Version anzubieten. „Wir bringen hier die Stärken eines großen Coupés und eines Sportwagens zusammen“, sagt Entwicklungsleiter Stephan Reil. Besonders im Fokus stehen d i e automobilen Wachstumsregionen China, die USA, der Mittlere Osten und Russland. Wie im RS6 arbeitet auch im RS7 ein 4,0-Liter- Biturbo-V8 mit 560 PS, der das Fünfmeter- Coupé in 3,9 Sekunden von null auf 100 km/h bringt. Die Höchstgeschwindigkeit liegt zwischen 250 und 305 km/h. Trotz der hohen Leistung und des gewaltigen Drehmoments (700 Newtonmeter) soll das Biturbo-Aggregat im Normzyklus nur 9,8 Liter verbrauchen. Etwa ein Liter wird durch die Zylinderabschaltung gespart, mit dem der V8 werksseitig ausgestattet ist. In Deutschland soll der RS7 bei 113.000 Euro starten. Beim Händler steht er ab Herbst. Der RS7 läuft vom selben Band wie die A7-Modelle.
Supersportler im feinen Smoking
Mit dem RS7 erweitert die Quattro GmbH nicht nur ihr Angebot im Luxussegment um eine neues Hochleistungsmodell. Audis Tuning- Tochter – sie wird in diesem Jahr 30 Jahre alt – startet auch den Versuch, mehr globale Präsenz zu zeigen. Das bisherige Topmodell RS6 ist nämlich lediglich als Avant zu haben, eine RS-Limousine ist nicht vorgesehen.