Wuppertal. Die AKF will dies nun mithilfe ihrer Anfang des Jahres erworbenen Tochter Ernst Factoring beschleunigen. Dazu meldet das Autohaus den Schaden an die Gutachterfirma, die sich dann mit der Versicherung in Verbindung setzt und für die Zahlungszusage sorgt. Liegt diese vor, soll das Geld binnen 72 Stunden fließen. Den Händler kostet das Ganze eine Gebühr. Zur genauen Höhe gab es zunächst noch keine Angaben. Sie sei aber „marktüblich“, hieß es. Das Projekt soll kurzfristig starten, zunächst mit einigen Pilotkunden. Zudem kann man sich bei der AKF auch andere Einsatzbereiche für Factoring im Autohandel vorstellen, beispielsweise beim Ersatzteilgeschäft.
Factoring für die Werkstatt
Die AKF-Bank plant ein Factoring-Angebot für Autohäuser und Werkstätten. Derzeit sei man dabei, die Verträge mit einer Gutachterfirma „in trockene Tücher zu packen“, sagt Rainer Bickel, Vertriebsleiter des Händlergeschäfts der AKF. Das Factoring-Angebot soll für die Betriebe den Liquiditätsaufwand bei der Reparatur von Unfallwagen reduzieren, der entsteht, wenn die Autohäuser in Vorleistung gehen müssen, das Geld von der Versicherung allerdings erst Wochen später fließt.