Hamburg. Der mehrfach ausgezeichnete Umrüster, unter anderem erhielt er jüngst den Gelben Engel, baut Pkw und Vans so um, dass auch körperlich schwerstbehinderte Menschen selbst fahren können. Eine Anlaufstelle für Autofahrer mit Handicap gab es bis dato in dieser Form noch nicht im Großraum Hamburg. Die Wellergruppe als Partner habe ihn „in technischer als auch in vertriebsseitiger Hinsicht überzeugt“, sagt Paravan- Gründer Roland Arnold. Burkhard Weller, Chef der Wellergruppe, zeigt sich „überzeugt, mit dieser Partnerschaft genau den richtigen Schritt in die Zukunft getan zu haben, auch vor dem Hintergrund unserer sozialen Verantwortung als eine der größten Automobilhandelsgruppen in Deutschland“. In Hamburg-Harburg bei B & K, dem dritten Paravan-Kompetenzzentrum neben Heidelberg und Freiburg, findet künftig die persönliche Beratung für das passende Konzept statt. Die dazugehörigen Systeme werden dann von Paravan auf der Schwäbischen Alb maßgeschneidert – von der Rollstuhl- Dockingstation im Fahrzeug bis hin zu Sitzlösungen für das komfortable Ein- und Aussteigen. Umgebaut werden nicht nur BMW-Fahrzeuge, sondern auch Modelle anderer Marken. Mittlerweile beschäftigt der Spezialumrüster hierzulande über 100 Mitarbeiter. Neben der Unternehmenszentrale in Pfronstetten gibt es Niederlassungen an bundesweit 20 Standorten. Um das Autohaus behindertengerecht zu gestalten, hat B & K in den vergangenen Monaten mehrere Umbauten vorgenommen. Dass die potenzielle Klientel vorhanden ist, zeigte sich bereits am Eröffnungstag, an dem zahlreiche Rollstuhlfahrer kamen, die sich für einen Umbau von Fahrzeugen nach ihren Bedürfnissen interessierten.
Mobil trotz Handicap
Seit Kurzem ist die Hamburger BMW-Filiale B & K, ein Autohaus der Wellergruppe, Kompetenzzentrum für den behindertengerechten Umbau von Fahrzeugen. Partner für die Fahrzeugumrüstungen ist Paravan, ein schwäbisches Unternehmen, das sich seit seiner Gründung 2005 zum Weltmarktführer für individuell angepasste Behindertenfahrzeuge entwickelt hat.