München. Das durchschnittliche Alter der A-Klasse-Kunden bei Kunzmann sei beim neuen Modell um zehn Jahre niedriger als beim alten, betonte er. Wenn man die Türen öffne, lasse sich die Schwellenangst abbauen, die es unter jüngeren Kunden gegenüber der Marke mit dem Stern gebe. Bei der Fortsetzung der Social- Media-Aktivitäten legt Gold den Fokus auf das soziale Netzwerk Facebook. Bis Mitte 2014 will man 2500 regionale Fans erreichen und fünf Probefahrten pro Monat über diesen Kanal generieren, kündigte Gold an. Auf dem Weg dorthin sei es wichtig, auf Facebook Geschichten zu erzählen, teilenswerte Inhalte einzustellen und nicht nur Angebote in den Äther zu schreien oder zu betonen, wie toll man doch sei. Als Budget für die sozialen Medien hat Kunzmann im laufenden Jahr 15.000 Euro geplant – etwa ein Prozent der gesamten Marketingmaßnahmen. Auf diesem Niveau werden sie aber voraussichtlich nicht bleiben. Er geht für die Zukunft von einer Steigerung aus, sagte Gold.
"Es ist möglich, an eine jüngere Kundschaft zu kommen“
105.000 Euro hat Mercedes-Partner Kunzmann aus Aschaffenburg für die Kampagne "Das neue A kommt“ zur Markteinführung der A-Klasse ausgegeben. Mit dem Projekt, das Online- und Offline-Aktionen kombiniert, habe man "den Staub von der Marke wedeln“ wollen, sagte Markus Gold, Leiter E-Business bei der Handelsgruppe. Gold zieht ein durchweg positives Fazit: "Es ist möglich, an eine jüngere Kundschaft zu kommen.“