Hannover. „Wir wollen unseren Service und unsere Kommunikation mit unseren Kunden weiter anheben – vor allem in Bezug auf Lieferzeiten. Dazu benötigten wir ein zuverlässiges Instrument, mit dem wir die Anlieferzeiten verfolgen können“, nennt Continental-Logistiker Matthias Pfingstmann einen Grund für die Einführung des Systems von Euro-Log. Um eine durchgängige Transparenz zu erreichen, sind auch die rund 40 beteiligten Logistikpartner in das System eingebunden. Dabei gehe die Cloud-Lösung über ein reines System der Sendungsverfolgung (Track and Trace) hinaus, betont Jörg Fürbacher, Vorstand des IT-Dienstleisters Euro-Log. Werke, regionale Distributionszentren und Continental-Kunden haben gleichermaßen Zugriff auf die Plattform. Fürbacher: „Es wurde ein einheitlicher Prozess geschaffen, der automatisiert abläuft und bei Problemen die Chance bietet, in Echtzeit einzugreifen. Alle Reifentransporte können Logistikdienstleisterübergreifend überwacht werden.“
Gläserne Lieferkette zum Reifenhändler
Neben höherer Planungssicherheit für Reifenhändler bringt das System Continental auch Vereinfachungen. Waren früher bei Verzögerungen manuelle Nachforschungen über den Stand einer Lieferung erforderlich, so lassen sich heute stets Status und Transportdokumente abfragen. Letztlich trägt die neue Technik auch zur Optimierung bei, weil sich die Performance der Logistikdienstleister analysieren lässt. Dank der gesteigerten Transparenz „können wir besser erkennen, wo Schwachpunkte bestehen“, erklärt Pfingstmann. Mit den Logistikpartnern könne man dann gezielt an Verbesserungen arbeiten. Inzwischen hat Continental nicht nur über den Lieferstatus mehr Klarheit, sondern auch über den Aufenthaltsort der eingesetzten Transportbehälter. Dafür ergänzte Euro-Log das System zur Verfolgung der Ware um ein Behältermanagementsystem.