London. Das C-Segment ist hierzulande heiß umkämpft. 2012 konnten die Japaner nur 8591 Kunden vom Mazda3 überzeugen. Das sind weniger als Hyundai und Kia für i30 und Cee’d melden. Umso größer sind die Anstrengungen, nun mit der dritten Generation des Mazda3 (Einführung am 18. Oktober) den Absatz anzukurbeln. „Wir rechnen 2014 mit rund 14.000 Verkäufen“, sagt Mazda-Deutschland- Chef Josef A. Schmid.
Nach CX-5 und Mazda6 ist der Mazda3 das dritte Modell mit Skyactiv- Technologie. Heißt: neues Chassis, neue Motoren sowie neue Getriebe. Damit hat der Mazda3 mit seinem Vorgänger nur noch den Namen gemein. Die Benziner leisten zwischen 100 und 165 PS. Den Diesel gibt es ausschließlich mit 150 PS. Eine schwächere Version soll folgen. Denn auch beim Golf TDI bildet der 105-PS-Selbstzünder den Volumenmotor. Mazda hält am bewusst sportlichen Design fest. Der neue Mazda3 wirkt fast wie ein Coupé und kratzt mit einer Länge von 4,46 Metern (Radstand: 2,70 Meter) bedenklich an der Mittelklasse. Sehr viel Aufwand betrieben die Japaner im Innenraum. Erstmals werden Head-up-Display und Internet angeboten, der Touchscreen gleicht einem Tablet-PC.Skyactiv-Technik nun auch beim Mazda3
Kein Modell verkauft Mazda weltweit so gut wie den Mazda3. Seit Start der Baureihe im Jahr 2003 sind es 3,6 Millionen. In Deutschland aber tut sich der sportlich gestylte Kompakte schwer.